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Asien

Die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung Asiens sowie zunehmende handels- und sicherheitspolitische Konflikte haben Asien auch in Europa und Nordamerika zu größerer Aufmerksamkeit verholfen. Dieser Fokus hat auch in Politik und Medien zu Forderungen nach einer deutschen und europäischen Strategie für den Indo-Pazifik geführt. So unbestritten die Notwendigkeit eines verstärkten europäischen Engagements in Asien ist, so groß ist ebenfalls die Gefahr einer Überdehnung und Konturlosigkeit. Der geographische Raum Ostasiens umfasst bereits eine Vielzahl äußerst heterogener Staaten mit unterschiedlichsten politischen und religiösen Systemen. Der immer umfassendere Fokus den Konzeptionen wie die der Great Power Competition und des Indo-Pazifiks mit sich bringen läuft dabei in Gefahr, der Vielfalt der Region nicht mehr gerecht werden zu können. Eine einheitliche Konzeption des Indo-Pazifiks, die von der Ostküste Afrikas über Asien bis nach Peru verläuft, kann weder den Eigenheiten dieser Regionen noch den beschränkten, politischen, finanziellen und militärischen Ressourcen Deutschlands und Europas gerecht werden.

In diesem Projekt geht es daher darum sich auf die Staaten Ost- und Südostasiens und ihre wirtschaftliche und politische Entwicklung zu fokussieren. Dabei geht es zum einen darum ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen gesellschaftlichen Realitäten zu gewinnen und in diese in der deutschen Öffentlichkeit hervorzuheben, als auch konkrete Handlungsempfehlungen für ein stärkeres Engagement Deutschlands in dieser Region zu entwickeln.

Beteiligte Fellows: Philipp Beckmann, Robert Moukabary, Ferdinand Wegener