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Themenreihe Klimawandel

Die ersten Beobachtungen zur menschgemachten industrialisierungsbedingten Klimaerwärmung fanden bereits im 19. Jahrhundert ihre Niederschrift, sollten allerdings erst in den 1970ern größere Aufmerksamkeit erlangen. Die sich von da an entwickelndenden Bemühungen der internationale Staatengemeinschaft sowie der Öffentlichkeit diesem Phänomen entgegenzuwirken blieben jedoch nach anfänglichen Erfolgen lange weitestgehend fruchtlos. Wesentliche Abkommen wie das Kyoto Protokoll waren nicht bindend und hatten einen begrenzten Einfluss auf die Politik der einzelnen Staaten. Erst mit dem Klimaabkommen in Paris 2015 gelang ein wesentlicher Durchbruch, in dem sich die Unterzeichnerstaaten erstmals klar zur Einhaltung des 2°C Ziels verpflichteten. Diesem vorerst größten Erfolg der UN-Klimapolitik, ging freilich ein weltweiter gesellschaftlicher Wahrnehmungswandel voraus: private Investitionen in fossile Energieträger nahmen rapide ab, der Ausbau erneuerbarer Energien wurde stärker vorangetrieben als erwartet, und zahlreiche klimaaktivistische Gruppierungen provozierten globale Diskussionen und (z.T. radikale) Lebenswandel, wie man sie seit den 1960ern nicht mehr gesehen hat.

Gleichzeitig hat die Zeit ab 2015 mit dem temporären Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen sowie der teils divusen bundespolitische Debatte gezeigt, dass dem Erreichen dieses Ziels auf nationaler wie auf internationaler Ebene noch erhebliche Hürden entgegenstehen. In der Themenreihen Klimawandel geht es uns darum vor allem auf nationaler aber auch auf internationaler Ebene effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel aus der Perspektive der Bundesrepublik Deutschland sowie der Europäischen Union zu entwickeln.